Tag und Nacht achtsam da

Palliative Begleitung

Wenn das Leben zu Ende geht, stehen Betroffene und Angehörige vor neuen Herausforderungen. Die Freiwilligen des Roten Kreuzes Unterwalden begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase aufmerksam, einfühlsam, respektvoll und wertschätzend. Die Einsätze sind individuell am Tag und in der Nacht möglich. Sie richten sich nach den Bedürfnissen der Betroffenen und ihren Angehörigen.
Da sein in der letzten Lebensphase 

Palliativer Begleitdienst

Freiwillige begleiten Menschen in der palliativen Lebensphase. Die Besuche beginnen meist dann, wenn eine unheilbare Krankheit das Leben eines Menschen verändert oder er auf andere Weise mit dem Sterben konfrontiert wird. So wird den Betroffenen eine Unterstützung in Form einer kurzen Auszeit ermöglicht. Die Freiwilligen sind geschult. Sie werden individuell auf ihre Einsätze vorbereitet und begleitet. 
Die Besuche können regelmäßig über einen längeren Zeitraum und meistens bei den Betroffenen zu Hause stattfinden. In der Regel werden nach gegenseitiger Absprache zwei Besuche pro Monat vereinbart, die jeweils zirka zwei Stunden dauern.

Die Besuche sind kostenlos.

Kostenpflichtig sind:

  • Anfahrtskosten und Kosten für gemeinsame Fahrten (mit dem Auto CHF 0.70 pro Kilometer oder ÖV gemäss Beleg)
  • Konsumationen und sonstige Auslagen
     
 
 
Da sein beim Sterben

Sterbebegleitung

Freiwillige übernehmen Sitzwachen bei Sterbenden zu Hause und in Institutionen. Dadurch werden die Angehörigen unterstützt und entlastet. Die Freiwilligen sind für den Umgang mit Sterbenden geschult. Sie leisten ihren Einsatz unentgeltlich und ehrenamtlich. 

Für die Vermittlung einer Sitzwache rufen Sie uns an:

Montag bis Mittwoch: 08:00 – 11:30 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag und Freitag: 08:00 – 11:30 Uhr

Vermittlung für Sitzwachen an Wochenenden und an Feiertagen sind möglich.
Bitte an den Werktagen anfragen.

Die Freiwilligen der palliativen Begleitung unterstehen der Schweigepflicht und verhalten sich konfessionell und politisch neutral. Es wird keine aktive Sterbehilfe geleistet.